Geschichte

Gründerzeit (1976-1986)

Die Gründerzeit beschreibt jenen Zeitraum, als man in Aflenz intensiv begann Basketball als Sport einzuführen. Die ersten Gehversuche des „Kindes“ Basketball werden beschrieben und die eigentliche Entstehungsgeschichte des Basketballwunders in Aflenz beleuchtet.

Die ersten Schritte

Schon im Frühjahr 1974 wird im Turnverein Aflenz rund um Adi Schrittwieser eine Basketball-Riege gegründet. 2 Jahre später ,1976, entsteht schließlich der Wunsch an der steirischen Meisterschaft teilzunehmen. In den Bestimmungen des steirischen Basketballverbandes ist jedoch festgehalten, dass für jede Seniorenmannschaft eine Nachwuchsmannschaft geführt werden muss. Um die Pönale von 4000 Schilling zu umgehen, erklärt sich Adi Schrittwieser bereit mit seinem Sohn Michael und seinen Schulkollegen aus der 4. Klasse das Training zu beginnen. Zu Meisterschaftsbeginn 1977 gibt es im Basketball übrigens noch das Unentschieden. Die Knabenmannschaft beendet im Mai 1978 die steirische Meisterschaft auf Platz 7 – unter 8 Mannschaften. Die Entwicklung geht aber rasch voran, bereits ein Jahr darauf wird man steirischer Vizemeister.

Der erste Legionär

Nun sind schon die jüngeren Brüder der Pioniere Werk, unter anderem Wolfgang Marichhofer, Klaus Plewa und Helmut Schrettle. Im August 1979 wird das erste Trainingslager der Vereinsgeschichte in Hintermoos abgehalten.
Im Jahr 1980 gibt es bereits zwei Nachwuchsmannschaften – Schüler und Knaben, außerdem wird mit Subventionen der Gemeinde ein Basketballfreiplatz in Aflenz errichtet.

1981 nehmen bereits 3 Mannschaften an steirischen Meisterschaften teil. Der erste Meistertitel im Nachwuchs der Vereinsgeschichte wird gefeiert. Nach dem Aufstieg in die erste Klasse gibt es 1982 wieder eine Premiere in Alfenz: Pavel Trupl spielt als erster Legionär der Vereinsgeschichte mit. In diesem Zeitraum entwickelt sich der Verein rasch, immer mehr junge Spieler drängen in den Club.

Aufstieg in die Landesliga

1983 dann der erste Sponsorvertrag mit der Sparkasse Aflenz. Eine interessante Regeländerung im Basketball gibt es dann ein Jahr später, als 1984 der 3-Punktewurf eingeführt wird.
er Saison 84/85 wandern schon zwei Titel nach Aflenz- in der Kategorie Schüler und Knaben.

1985 ist in Aflenz bereits die 3. Spielergeneration am Werk, die älteren Semester , wie Gerald Plewa und Klaus Marichhofer übernehmen das Training, Michael Schrittwieser hat die Gesamtleitung im Nachwuchs übernommen. Adi Schrittwieser ist nach wie vor Trainer der ersten Mannschaft., erstmals gelingt der Aufstieg in die höchste steirische Spielklasse.
1986 ist das erste Kapitel der Vereinsgeschichte geschrieben. Der Club hat sich innerhalb der ersten 10 Jahre in die Landesliga hochgearbeitet und verfügt über ein enormes Potential an Eigenbauspielern, die die Grundlage für die Erfolge der kommenden Jahre werden sollten.

Der Weg nach oben (1986-1996)

Die Zeit von 1986 bis 1996 läßt sich im nachhinein gesehen als „Weg nach Oben“ beschreiben. Die sportlichen Hochs und Tiefs im Club, sowie der unbändige Ehrgeiz der jungen Mannschaft fallen genauso in diesen Zeitraum wie der Wechsel nach Kapfenberg und die Reifung vom Amateurverein zum Proficlub.

Der Weg zum Bundasligaklub

In der Saison 1986/87 beginnt der steile Aufstieg des Vereins. Schritt für Schritt hält im ersten Landesligajahr mehr Professionalität Einzug. Aflenz nimmt ab Herbst 1987 bereits mit 6 Mannschaften an Meisterschaften teil. Für die Landesliga wird erstmals ein ausländischer Coach verpflichtet – Boris Cerpes aus Marburg. Teilweise werden die Meisterschaftsspiele aufgrund des Hallenproblems schon in Kapfenberg ausgetragen. Die Aflenzer marschieren souverän durch die Landesliga, nach der hauchdünnen Qualifikation für die Aufstiegsspiele, gelingt in Steyr der Aufstieg in die Bundesliga B. Aflenz ist im Juni 1988 Bundesligaclub.

Johnny Griffin und der Aufstieg

Die Bundesligajahre beginnen, im Oktober 1988 landet der erste US-Legionär auf Aflenzer Boden, der 2.05m große Dwayne Texas. Trotzdem ist es eine schlechte Saison für die Aflenzer, man steigt wieder in die Landesliga ab. In der drauffolgenden Saison fassen die Spieler aber wieder Mut, die Mannschaft wird 1990 Landesligameister und schafft ohne Probleme den Wiederaufstieg in die Bundesliga B.
Mit der zweiten Bundesligasaison beginnt auch 1990/91 die Ära von Johnny Griffin. Mit dem gebürtigen Kalifornier dominieren die Aflenzer im Grunddurchgang, und spielen sowohl in der B-Liga als auch im Aufstiegs Play-Off entfesselt. Am Ende ist das nächste Wunder vollbracht:

1991 – nach 15 Jahren ist Aflenz in der Bundesliga A.

In der Saison 1991/92, im ersten Jahr in der höchsten österreichischen Spielklasse, gibt es eine gravierende Änderung – erstmals ist der Einsatz von zwei Amerikanern erlaubt. In dieser Saison wird auch fleißig expandiert. Die ersten Trainingseinheiten für Kinder und Jugendliche aus Kapfenberg unter Leitung von Roland Korntheuer finden statt. In der Bundesliga sind die ersten Runden nicht sehr verheißungsvoll, dennoch landet Aflenz auf dem hervorragenden 5. Platz.

Michael Schrittwieser startet Trainerkarriere

1992 ist das Jahr der Veränderungen. Johnny Griffin geht nach Gmunden, Markus Fritz nach Möllersdorf, außerdem verzeichnet man in der Saison 1992/93 den bisher größten „Legionärsverschleiß“ der Geschichte. Neun US-Legionäre geben sich die Klinke in die Hand.
Zu Saisonende 1993 belegt Aflenz nur Rang 11, zum Glück wird die A-Liga auf 12 Teams aufgestockt, so bleibt der Abstieg erspart.
Michael Schrittwieser beendet seine Spielerkarriere und wird als einzig mögliche Billiglösung für den Verein neuer Coach. Man spürt neuen Aufwind. In der Saison 93/94 hält sich die Bundesligamannschaft besser, als von allen erwartet und prognostiziert. Mit Mannschaftsgeist und Teamarbeit steht die Truppe am Ende auf Platz 5 und ist 1994 erstmals für den Europacup qualifiziert.

Der Bär ist los

In der drauffolgenden Saison gelingt den Verantwortlichen ein Geniestreich: Basketball boomt wie noch nie in der Obersteiermark. Der Bär wird als Maskottchen installiert, ein neues Logo ist der nächste Schritt in der Entwicklung auch die Kooperation mit der Sportstadt Kapfenberg wird intensiviert.
1994/95 stoßen der Kärtner Helmut Moschik und Trainer Mido Kamenica zu den Bears. Die erste internationale Saison beginnt mit dem Europacupspektakel gegen Genf. 1995 folgt dann die Einbürgerungsfeier für Johnny Griffin.
Eine harte und erfolgreiche Saison geht zu Ende, gekrönt von beachtlichen Europacupauftritten belegte das Team in der Liga den 5. Platz.
In der drauffolgenden Saison macht das „Trio Infernal“ mit Johnny Griffin, Mike Coffin und Sean Allen die Gegner der Bären unsicher. Möllersdorf wird in der regulären Saison dreimal besiegt, im Semifinale sind die Niederösterreicher aber nicht zu biegen.
Die Bären feiern 1996 20 Jahre Basketball und den 3. Platz in der österreichischen Meisterschaft. Nun folgt endgültig der Schritt nach Kapfenberg. Das Umfeld, die Infrastruktur in der Böhlerstadt sind in Österreich richtungsweisend, der Club und die Arbeitsweise passen ins Konzept der aufstrebenden Sportstadt.

An der Spitze (1996-2001)

An der Spitze“ beschreibt eine Zeit, in der sportliche Höchstleistungen und die Optimierung des gesamten Clubs im Vordergrund standen. Man hat versucht junge,österreichische Talente einzubauen und die Entwicklung des Vereins mit 3 österreichischen Meistertiteln hintereinander gibt den Superfund Bulls Kapfenberg Recht …

EU-Spieler und Stolpersteine

In der Saison 1996/97 beginnt eine neue Epoche- eine Epoche der großen Erfolge und Spitzenplatzierungen. 1996 eine weitere gravierende Veränderung im Basketball: alle Bürger aus dem Raum der EU sind gleichgestellt, das bedeutet im Sport, dass die alte Legionärsbeschränkung nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Damit setzt ein großer Run der Vereine auf Spieler mit EU-Pässen ein.
Für die Bundesligamannschaft folgt in dieser Saison die erste knappe Niederlage in einem entscheidenden Spiel, der Einzug ins Cupfinale wird leichtfertig vergeben und tags darauf wird Stolperstein Möllersdorf Cupsieger.
Oberwart ist Gegner im Meisterschaftssemifinale, die Burgenländer können sich jedoch mit 2:0 durchsetzen.
Kapfenberg sichert dich die Bronzemedaille und somit 1997 den 3. Platz in der österreichischen Bundesliga.

Erstmals im Endspiel

Im Sommer 1997 beginnt wiederum eine neue Ära. Mit der Firma Montan wird ein neuer Hauptsponsor gefunden. Montangeschäftsführer Karl Thaller wird der erste Präsident der Basket Bears.
Erstmals in der Vereinsgeschichte wird in dieser Saison gegen die ungarische Mannschaft Szekesfehervar der Aufstieg in die Hauptrunde des Korac-Cup geschafft. Es warten europäische Spitzenteams.
In der Meisterschaft scheinen die Bears beflügelt und gewinnen im Grunddurchgang 14 von 18 Spielen. Am Ende bleibt 1998 aber wieder Platz 3. Gegen den späteren Meister St. Pölten zieht Kapfenberg im Semifinale den Kürzeren.
Gemischte Gefühle dann in der Saison 1998/99: Im Cupsemifinale gibt es eine denkwürdige Niederlage gegen Oberwart. Mit der Schlusssirene erzielte Kenya Capers den Siegeskorb für die Burgenländer aus unmöglicher Position.
Saisonhöhepunkt ist die Finalserie gegen St. Pölten. Erstmals steht Kapfenberg im Endspiel – die Serie geht best-of-seven. Auch diesmal ziehen die Bears den Kürzeren: Platz 2.

Bears auf Talentsuche

In der Saison 1999/2000 versucht man auf Bearsseite zu den Wurzeln zurückzufinden und vermehrt junge Spieler zu forcieren. Armin Woschank, Aco Djuric und Samuel Knabl kommen nach Kapfenberg.
Erstes Highlight im neuen Jahrtausend ist das Cup-Final-Four Ende Jänner 2000. Die Bears sichern sich den Finaleinzug nach einem hart umkämpften Sieg gegen Mattersburg, für den ersten Titel in der Vereinsgeschichte reicht es aber trotzdem wieder nicht. Traiskirchen gewinnt mit 87:66.
In der Bundesliga scheint es aber besser zu laufen. Im Semifinale verlassen die Bears gegen Fürstenfeld sensationell als Sieger das Parkett. Die Finalserie gegen Traiskirchen wird erstmals live auf TW1 übertragen. Dennoch heißt es „bitte warten“. Traiskirchen wird Meister, für die Kapfenberger ist es der 2. Vizemeistertitel en suite.
In Kapfenberg hat man nun genug von den zweiten Plätzen, auch die Bears möchten ganz oben am Podest stehen. Ab der Saison 2000/2001 wird sich vieles ändern …

Die Meisterjahre (2001-2004)

Die Bears Kapfenberg haben ihr großes Ziel erreicht: 2001 wandert zum ersten Mal der heiß ersehnte Meisterpokal nach Kapfenberg. Der Höhenflug des regierenden Meisters hält an, in Kapfenberg schreibt man wieder Geschichte …

Der große Traum geht in Erfüllung

Die erste Entscheidung 2001 ist wiederum das Cup-Final-Four. Eine der bittersten Niederlagen der Vereinsgeschichte folgt. Im Endspiel gegen Traiskirchen führen die Bears schon mit 22 Punkten, gerade Ex-Spieler Sean Allen spielt auf der Seite der Niederösterreicher entfesselt und besiegelt die erneute Niederlage für die Bären. Die volle Konzentration des Teams rund um Michael Schrittwieser ruht nun auf der Meisterschaft.
Im Semifinale liefern sich die Bears ein packendes Duell mit den Basket Clubs of Vienna. Und die drauffolgende Finalserie gegen Kärnten ist das absolute Highlight. Fünf spannende Spiele reißen tausende Fans in den Hallen und vor den TV-Schirmen mit. Und endlich ist es soweit.
Die Basket Bears Kapfenberg sind Meister 2001, 25 Jahre nach der Gründung steht der Verein an der Spitze des österreichischen Basketballsports. Einer ist aber nicht genug.

Hitchcock führt Regie

In den beiden darauffolgenden Jahren gelingt den Bears Kapfenberg das Unglaubliche. In den Finals 2002 ist der Gegner Fürstenfeld, der Erzrivale aus der Steiermark. Im fünften Spiel soll die Entscheidung um den heißbegehrten Titel fallen. Und wieder wird österreichische Geschichte geschrieben. Die Bears bezwingen nach zweifacher Overtime die Panthers in der Stadthalle von Fürstenfeld denkbar knapp – der 2. Meistertitel kommt nach Kapfenberg.

2003 – Championscup und Threepeat

Die Saison 2002/2003 beginnt gleich mit einer Überraschung für die Fans: Michael Schrittwieser legt sein Traineramt zurück und wird sportlicher Leiter der Bears. In seine großen Fußstapfen tritt Toni Vujanic, der die Bears gleich zu Beginn zum Supercupsieg führt. Im Herbst verläßt Vujanic aus familiären Gründen den Club, für den regierenden österreichischen Meister geht es aber Schlag auf Schlag weiter.
Denn zum ersten Mal spielen die Bären im Champions-Cup, wo sie gegen europäische Topteams wie Telekom Lissabon oder Strassbourg eindrucksvolle Leistungen zeigen. Der neue Mann auf der Trainerbank heißt Stefan Koch. Der Deutsche war unter anderem für den deutschen Bundesligisten Opel Skyliners Frankfurt tätig.
Der heißersehnte Cuptitel bleibt den Steirern abermals verwehrt, Gmunden boxte die Kapfenberger im Semifinale aus dem Bewerb und wird später österreichischer Cupsieger. Die Revanche glückt dann im Endspiel der Bundesliga.
Gmunden führt in der best-of-five-Serie bereits mit 2:0, alles scheint verloren, als die Kapfenberger Vereinsführung reagiert. Coach Stefan Koch muss das Feld räumen, statt ihm zieht Michael Schrittwieser in der letzten Phase der Meisterschaft wieder die Fäden von der Bank. Das unglaubliche Kunststück gelingt, die Bears schreiben Geschichte: Die Steirer können den 0:2 Rückstand noch umdrehen, erstmalig in der Geschichte des österreichischen Basketballs, und besiegen die Swans aus Gmunden im 5. Finalspiel. Der 3. Meistertitel en suite geht nach Kapfenberg.

Aus den Bears werden Bulls

In der Saison 2003/2004 wird beim österreichischen Meister eine neue Ära eingeleitet. Quadriga mit ihrer Produktpalette Superfund wird Hauptsponsor. Aus den Basket Bears werden die Superfund Bulls Kapfenberg. Neuer Hauptsponsor, neuer Name und neues Vereinskonzept lassen den regierenden Meister weiter reifen.

Supercup 2004

Die Saison beginnt für die „Bulls“ mit dem Supercup-Titel. Im Duell Meister gegen Cupsieger behalten die Kapfenberger gegen Gmunden mit 81:74 die Oberhand.

1. österreichisches Team im ULEB-Cup

Am 11.11. 2003 starten die Superfund Bulls dann als erste österreichische Mannschaft in den ULEB-Cup und treten gegen die Top-Teams Rheinenergie Köln, KK Zadar, KK Atlas Belgrad, Caprabo Lleida und Auna Gran Canaria an.
Am 18.11. liefern die Bulls die erste Sensation im ULEB-Cup – der dreifache Meister siegt im zweiten Antreten in der zweithöchsten europäischen Spielklasse gegen KK Atlas mit 80:71 ( 41:36). Es bleibt dies jedoch der einzige Erfolg. Das Europa-Resümee: 1 Sieg und 9 Niederlagen.

Cuptraum zerplatzt erneut

Der heißersehnte Sieg im österreichischen Cup bleibt jedoch auch in dieser Saison für die Kapfenberger ein unerfüllter Traum. Bereits im Semifinale scheitert man am späteren Cupsieger Gmunden mit 70:80.

Bulls-Negativserie und Aufwind

Im Frühjahr dann die längste Negativserie der Vereinsgeschichte: Nach 16 Siegen und nur 2 Niederlagen im Grunddurchgang, müssen die Bullen in der M1 6 Niederlagen hintereinander einstecken. „Diese Niederlagen sind bisher die schlimmste Serie in der Vereinsgeschichte, auch für mich persönlich als Trainer,“ das Statement damals von Coach Michael Schrittwieser. Der Meister erfängt sich und geht trotz der Niederlagenserie als Tabellenerster in Viertelfinale.

4. Meistertitel en suite geht nach Kapfenberg!

Ab diesem Zeitpunkt sind die Obersteirer wieder in Form. 3:0 gewinnen die Bulls das Viertelfinale gegen Traiskirchen, auch Wels wird im Semifinale mit 3:0 besiegt.
Damit stehen die Superfund Bulls Kapfenberg zum 6. Mal hintereinander im Finale der Basketball-Bundesliga. Wie auch im Vorjahr warten dort die Swans aus Gmunden.
Am 17. Mai 2004 schaffen die Obersteirer dann bereits im 4. Finalspiel die Sensation und das Unglaubliche – die Bulls sind zum 4. Mal en suite österreichischer Basketballmeister!
Eine bewegte, anstrengende Saison geht mit der absoluten Krönung für die Bulls zu Ende. Nach vielen Hochs und Tiefs wird die Saison 2003/04 mit dem 4. Meistertitel hintereinander abgeschlossen. Das bedeutet, auch in der kommenden Saison hat man die Möglichkeit sich mit Top-Teams aus Europa im ULEB-Cup zu messen!

Befreiungsschlag: Bulls holen endlich Cuptitel!

Nach vier Titeln en suite reißt nun die Meitertitel-Serie der Bulls. 2005 erreicht man erstmals seit 1998 nicht mehr das Ligafinale und auch in der Saison 2006 ist im Halbfinale Endstation. Umso größer ist im Jahr 2007 dann die Freude über den ersten Cupsieg der Vereinsgeschichte: im Finale können sich die Bulls rund um Shawn Ray und Jay Youngblood mit 73:69 gegen Fürstenfeld durchsetzen.
In der Saison 2008/09 entscheidet man, auch am internationalen Parkett wieder tätig zu sein. Gleich beim ersten Antreten in der CEBL schaffen es die Kapfenberg Bulls zum Final Four Turnier in Timisoara. Die Bullen kassieren allerdings ausgerechnet im Halbfinale ihre erste Niederlage, landen letztlich auf Platz 3 und schrammen damit nur knapp an einer Sensation vorbei.

Eine neue Äre – die ece bulls

Die Saison 2009/10 bringt eine Neuerung, wie es sie in dieser Tragweite bei den Kapfenberg Bulls noch nie gegeben hat. Stets auf innovative Konzepte bedacht, entschließt sich der Vorstand in Absprache mit der Stadtgemeinde Kapfenberg, den zum dritten Mal in den Konkurs geschlitterten Kapfenberger Eishockeyverein mit dem bestehenden Basketballclub unter gemeinsamer Führung zu vereinen.

„Gemeinsam erfolgreich“ ist das Motto und Ziel des nun kräftig gewachsenen Vereins. Durch intensive Förderung und den Einsatz heimischer Talente in den Kampfmannschaften soll damit auch der Stellenwert der Sportstadt Kapfenberg als Ausbildungsstätte untermauert werden.

2010 folgt ein weiteres highlight der Vereinsgeschichte – unter der Flagge des ece wir auch der Brucker Handballclub übernommen. Die Brucker Handballer – zweimaliger Staatsmeister in den 90er Jahren waren in der niedrigsten Spielklasse angelangt, und sollen nun mit der Unterstützung des neuen Hauptsponsors ece – Einkaufscentrum Europaplatz Kapfenberg – wieder Schritt für Schritt an die Spitze des österreichischen Handballs herangeführt werden. Dazu wird ein völlig neuartiges Kinder, Jugend- und Sozialprojekt gestartet. Die ece bulls betreiben zukunftsfähige Projekte wie play2gether, ece junior bulls, summer school und den Volkschulcup.
2011 legt nach 18 erfolgreichen Jahren Meistermacher Michael Schrittwieser sein Amt als head coach im Basketball zurück und wird neuer geschäftsführer der Gesamtorganisation ece bulls.
2012 wird ein neuer Vorstand und ein neues Präsidium gegründet – der langjährige Präsident und Obmann Karl Thaller wird neuer Präsident des österreichischen Basketballverbandes.
Neuer Präsident der ece bulls ist der geschäftsführende Gesellschafter des ece Kapfenberg – Heribert Krammer. Unter seiner Patronanz wird auch der Brucker Volleyballverein in die ece bulls integriert.
2013 bestehen die ece bulls aus 4 eigenständigen Vereinen in den Sparten Basketball, Eishockey, Handball und Volleyball, die unter dem gemeinsamen Dach des ece und der Geschäftsführung der ece bulls organisiert sind.