Die Finalserie wechselt an den Traunsee – auf geht`s nach Gmunden !

Mit einem 2:0 für die Kapfenberg Bulls wechselt die best of five Serie nun nach Gmunden – am Mittwoch steht Spiel 3 am Programm.

Ein Sieg fehlt den Bulls zum österreichischen Meistertitel 2019 und dem dritten Meistertitel in Folge – alle Vorbereitungen laufen minutiös um diesen Traum der Bulls Familie wahr zu machen.

Die Verantwortlichen sind sich der großen  Chance bewusst – Coach Coffin weiß aus eigener Erfahrung gut mit dieser Situation umzugehen:“Wir sind fokussiert und wollen am Mittwoch einiges korrigieren und besser machen – nach der eingehenden Analyse muss ich sagen dass wir defensiv noch Luft nach oben haben, wir haben einige Fehler gemacht die nicht notwendig waren. Vor allem auswärts müssen wir hinten noch besser stehen. Das ist unser großes Ziel!“

Der 48-jährige Head Coach der Bullen stand ja selbst bei der großen Titelserie der Steirer (4x in Folge von 2001 bis 2004) als Spielmacher am Parkett und verfügt somit natürlich über maximale Finalerfahrung. Die heurige Finalserie, die 10. in der Geschichte des Clubs verlief bis dato ja durchaus nach dem Geschmack der Bullen. Beide Heimspiele waren zwar heiß umkämpft, aber im Endeffekt ging man in beiden Partien doch als verdienter Sieger vom Parkett.

Nach einem 91:73 in Spiel 1 konnte man sich beim 69:61 in Spiel 2 defensiv doch noch einmal steigern. Auch bei den Ballverlusten wurden die Werte verbessert, im letzten Spiel standen am Ende nur 9 verlorene Bälle in der Statistik des regierenden Meisters. Verbesserte Verteidigung und solide Ballkontrolle führten letztendlich auch dazu dass man über weite Strecken in Führung lag. Hatten die Schwäne in Spiel 1 während des gesamten Spielverlaufs noch 13 Minuten die Führung inne, so waren es in Spiel 2 nur noch 5 Minuten.

Nun aber geht`s in die Fremde und man will natürlich auch auswärts dementsprechend reüssieren – während der regulären Saison waren die Bullen das auswärtsstärkste Team der Liga.

Sportdirektor Michael Schrittwieser:“Wir sind gut in die Finalserie gestartet, aus meiner Erfahrung ist vor allem der Zeitraum zwischen den Spielen entscheidend – wie ist man in der Lage wesentlich Dinge zu erkennen, zu entscheiden was wichtig ist oder sein könnte, und  wie kann man das Ganze dann auch entsprechend zur Umsetzung zu bringen. Nach jedem Spiel erkennt man in der Analyse Dutzende Kleinigkeiten die es zu verbessern gilt, was davon macht Sinn und wie bringt man es im nächsten Spiel aufs Feld?! Das sind die Dinge die Play offs so faszinierend machen. Das wird nie zur Routine und wir sind detailversessen und wollen uns am Mittwoch besser präsentieren. Unser Team hat noch Reserven, Mike weiß das und wird die Jungs dementsprechend vorbereiten.“

 

Photo: GEPA pictures/ Markus Oberlaender