Kapfenberg Bulls bleiben an der Spitze der Admiral Basketball Bundesliga!

Nach einem guten Start und einem durchwachsenen Viertel 2 lässt der Meister seine Klasse aufblitzen und feiert einen ungefährdeten 103:74 Erfolg gegen die DC Vienna Timberwolves.

Die Bullen starten konzentriert und defensiv stark in das Heimspiel gegen die Timberwolves. In den ersten 10 Minuten zeigen die Mannen rund um Kapitän Marck Coffin jene Intensität die man von einem Tabellenführer erwarten kann. Immer nah am Mann dran – aktiv und bereit den Extra Schritt zu machen – so beträgt der Vorsprung nach dem ersten Viertel solide 8 Punkte, mit einem 21:13 geht`s in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt gehört den Gästen – sie beginnen schwierige Würfe zu treffen und finden über ihre getroffenen Würfe früh einen Rhythmus. Immer wieder ist es Joseph Scott der mit seinen Dreipunktern die Bullen schier zur Verzweiflung treibt. Auf der Seite der Bullen wiederum ist es Lukas Hahn der mit guten Entscheidungen und hoher Trefferquote immer wieder für Begeisterung auf den Rängen sorgt.

Doch die Wiener lassen sich keineswegs abschütteln, verkürzen auf bis einen Punkt, zur Pause steht es 44:41 für die Kapfenberg Bulls.

In Abschnitt drei erhöht der Meister wieder den Druck, auch wenn am beginn die Timberwolves noch mit erfolgreichen Distanzwürfen dranbleiben macht sich dann doch die Physis der Heimischen bemerkbar – höhere Intensität in der Defensive führen zu einem 72:59 Lead nach 30 Minuten.

In den letzten 10 Minuten liefern die Bullen dann ein wahres Feuerwerk ab und lassen den Gästen keinerlei Spielraum zu – konzentriert und motiviert bis zur letzten Minute, physisch stark und auch im Abschluss mit wenigen Fehlern. Der Vorsprung wächst Minute für Minute und am Ende leuchtet ein 103:74 Endstand von der Anzeigetafel in der Walfersamhalle.

Die Fans quittieren die Leistung zur Recht mit Standing Ovations – die Formkurve stimmt, der Cup kann kommen.

Mike Coffin:“Ich war in der ersten Halbzeit überhaupt nicht mit unserer Intensität zufrieden. Da sind wir zu weit weg von unseren Gegenspielern gestanden und haben zu viele offene Würfe zugelassen. Dann haben die Burschen den Ernst der Lage erkannt und sich offensichtlich erinnert wie wir spielen wollen. Im Cup brauchen wir nächste Woche von Beginn an diese Mentalität!“

Kapfenberg Bulls – DC Vienna Timberwolves  103:74 (21:13, 44:41; 72:59)

Werfer: Wilson 25, Vujosevic 16, Ford 14, Sarlija 12, Hahn 10, Nelson-Henry 10, Coffin 6, Stegnjaic 6, Nakic 4.

Photo: GEPA pictures/ Hans Oberlaender