Spannung bis zum Schluss gegen die Swans

Swans Gmunden – Kapfenberg Bulls 85:87 (19:23, 40:48, 61:69)
Scorer Swans: Murati 22, White 19, Friedrich 14
Scorer Bulls: Vujosevic 35, Wilson 23, Stegnjaic 11

Die Kapfenberg Bulls (#3) haben sich erstmals in dieser Saison auf den dritten Tabellenplatz geschoben. Nachdem die Steirer das erste Saisonduell mit den Swans Gmunden (#1) verloren hatten, errangen sie auswärts einen knappen 87:85-Erfolg. Die Oberösterreicher bleiben trotz ihrer dritten Saisonniederlage, der zweiten vor heimischem Publikum in Folge, alleiniger Tabellenführer der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Gmunden verteidigte bis kurz vor der ersten Unterbrechung einen Vorteil von bis zu sechs Punkten (14:8 | 5. Min), ehe Kapfenberg mit einem viertelübergreifenden 15:3-Run (33:22 | 13. Min) sich erstmals in diesem Spiel eine zweistellige Führung sicherte. Diesen behauptete der Meister bis ins Schlussviertel, als Gmunden einen 16:5-Start hinlegte und mit 77:74 wieder in Führung ging (35. Min). Kapfenberg war dann in einem dramatischen Finish den Tick abgebrühter und sicherte sich schlussendlich knapp seinen ersten Saisonsieg über den Vizemeister.

Top-Performer:

Devin White – 36:25 MIN | 19 PTS | 14 RB | 4 AS
Bogic Vujosevic – 35:44 MIN | 35 PTS | 13/17 FG | 4 RB | 4 AS = CAREER HIGH

Key-Facts:
  • Swans bleiben trotz Niederlage an der Tabellenspitze.
  • Bogic Vujosevic führte sein Team mit 35 Punkten zum Sieg und verbuchte sein career-high.
  • Swans müssen zweite Heimniederlage in Serie hinnehmen.
Stimmen zum Spiel:
Halard Stelzer, Finanzvorstand von Gmunden: „Wir haben leider zwei bis drei Fehler zu viel gemacht, um so ein enges Spiel letztendlich zu gewinnen. Wir haben auch unter den Brettern nicht sehr glücklich agiert.“

Bernd Wimmer, Headcoach von Gmunden: „Gratulation an Kapfenberg. In einem hartumkämpften Sieg geht Kapfenberg verdienterweise als Sieger vom Feld, weil sie einfach weniger Fehler gemacht haben.“

Mike Coffin, Headcoach von Kapfenberg: „Es war von beiden Mannschaften ein sehr gutes, interessantes Spiel. Der Grund für den Sieg waren am Ende unsere Big-Plays.“