Die BULLS verpassen trotz Kampf die Qualifikation für Europa

Im Rückspiel um den Einzug in den FIBA Europe Cup mussten die BULLS auch auswärts in Leiden eine Niederlage einstecken und versäumen damit den Aufstieg in die Gruppenphase.
Die Bullen starten wie gewohnt mit Wilson, Vujosevic, Schrittwieser, Samuels und Nelson-Henry in die Partie. Am Anfang ist das Spiel ein offener Schlagabtausch, auf beiden Seiten fallen nicht viele Bälle in den Korb. Beide Teams spielen aggressive Defense und haben sich sichtbar besser auf den Gegner eingestellt. Dennoch erwischt Leiden den etwas besseren Start und kann das erste Viertel mit 16:10 für sich entscheiden. Im zweiten Viertel ist Leiden besser im Spiel und kann sich bis zur Hälfte des Viertesl mit 25:17 ein wenig absetzen. Die BULLS finden wieder besser ins das Spiel und kommen immer wieder zu guten Abschlussmöglichkeiten. Bis zur Halbzeit können sich die Bullen bis auf 3 Punkte herankämpfen. Somit geht es mit 34:31 in die Pause. Im dritten Viertel fighten die BULLS weiter, kontrollieren Leiden über weite Strecken in der Defense. Jedoch fehlt leider die hochprozentige Abschlussquote. Am Ende von Viertel 3 steht es 52:52 für den Gastgeber. Im letzten Abschnitt halten die Steirer am Anfang noch gut mit – nach ca. 4 Minuten merkt man den Bullen jedoch das kräftezehrende Spiel an, die Fehlerquote steigt. Am Ende gewinnt Leiden mit 68:57 und steigt verdient in die Gruppenphase auf. Entscheidend für die Niederlage waren die 15 Turnovers und die magere Wurfausbeute (3 von 23 vom Dreier, 18 von 26 Freiwürfe).
ZZ Leiden vs. Kapfenberg Bulls – 68:57 (16:10; 34:31; 52:50)
Beste Werfer Bulls: Vujosevic 16, Nelson-Henry 13, Stegnjaic und Wilson je 10
Mike Coffin, Head Coach: „Leider haben wir das, was wir uns vorgenommen haben, nicht ganz umsetzen können. Wir waren unkonzentriert, haben viel zu viele unnötige Turnovers produziert. Leiden ist in der Defense sehr kompakt gestanden – ich bin aber der Meinung, dass wir sie heute hätten schlagen können. Allerdings haben wir sehr viele Punkte, auch vom Freiwurf, liegen gelassen. Gratulation an Leiden, sie haben den Aufstieg verdient.“
Marck Coffin, Captain: „Unser Plan war hierher zu kommen und Leiden einen guten Kampf zu liefern. Das Spiel letzte Woche war nicht das, was wir von uns selbst erwarten. Wir waren zu soft, haben das physische Spiel von Leiden nicht angenommen. Heute ging es etwas besser, aber nicht annähernd so, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir haben es ihnen in vielen Situationen zu einfach gemacht.“
(Bilder © FIBA )