Auf nach Gmunden – Finale #3 steht am Programm!

Am Mittwoch steigt um 19.30 Uhr (Volksbank Arena, Gmunden) Spiel #4 der „best-of-7“-Finalserie in der ADMIRAL Basketball Bundesliga. Die Swans Gmunden (#3) liegen in der Finalserie der Snickers®-Playoffs 2018 mit 2:1 voran und haben damit vor heimischem Publikum die Chance, sich ihren ersten „Matchball“ für Titel Nummer fünf zu sichern. Doch eines ist klar: Im Lager der Bullen hat man den Ausgleich in der Serie im Visier!

Begleitet werden die ece bulls erneut von zahlreichen Fans, die großteils gemeinsam mit dem Bus anreisen werden. Auch dieses Mal sponsert die Stadt Kapfenberg den Fanbus, die ece bulls zahlen zu den Vollpreis und ermäßigten Eintrittskarten dazu, damit die Ticketpreise in Gmunden für alle Fans der Bullen leistbar sind ;-)! Kinder sind gratis dabei.
Diese Ticketaktion gilt für die ersten 70 Fans, die sich anmelden und auch für jene, die nicht mit dem Fanbus anreisen. Vollpreis: 15€, ermäßigt: 12€! Anmeldung für Bus und Ticketaktion bei Christine Stegh (stegh.christine@gmail.com oder 0664/1302489).

Auch wenn die bisherigen Finalduelle zwischen bulls und Swans nach dem Modus „best-of-5“ gespielt wurden, darf man diese als Elle heranziehen. Die Steirer standen nämlich schon ein Mal mit dem Rücken zur Wand: 2003 lagen die Bulls mit 0:2 zurück, ehe sie die Serie drehten. Auch 2002 – damals gegen Fürstenfeld – mussten die Steirer einen zweimaligen Rückstand ausgleichen, um den Titel zu holen. 2017 lag man gegen Oberwart 0:1 zurück.

Der 78:69-Erfolg in Finale #3 gelang Gmunden trotz der 19 Turnover (höchster Wert der Swans in dieser Saison; Anm.), weil die Defense insgesamt und im Speziellen die Zonen-Defense der Oberösterreicher – wie schon in der zweiten Halbzeit von Finale #2 – Kapfenberg vor mächtige Probleme stellte. Die Bullen fanden offensiv keinen Rhythmus: 69 Zähler bedeuten für die ece bulls nahezu „season-low“ (59 war der niedrigste Score von Kapfenberg in dieser Saison; Anm.). Dreimal warfen die Steirer in der „regular-season“ weniger Punkte, wobei einmal gar ein Sieg gelang. Auch die„key-player“, wie etwa Brian Oliver (0/4 FG) oder Filip Krämer (0/3 FG), ließen komplett aus. Kareem Jamar (er warf durchschnittlich im Playoff 18,2 Punkte pro Partie; Anm.) kam nur auf 10 Zähler. Überhaupt büßen die Kapfenberger im Finale durchschnittlich 20,4 Punkte ein. In der Halbfinalserie gegen Wien warfen sie noch 95 Zähler pro Spiel, gegen Gmunden sind es 74,6.

Dies ist in erster Linie einer exzellenten, intensiven Defensive der Swans geschuldet – denn sie lassen in dieser Serie um 4,1 Punkte weniger zu, als noch im gesamten Grunddurchgang. Vergleicht man die „regular-season“ mit der kompletten Defense-Performance in den Playoffs, sind es gar 5,6 Punkte weniger. Kapfenberg hadert auch ein wenig mit seiner Leistung am Rebound: 38,5 „boards“ sind es für das beste Rebound-Team der ABL zwar immer noch im Schnitt, in den letzten drei Partien waren es jedoch „nur“ 31,3. Gmunden pflückte in den Finals durchschnittlich um zwei Rebounds mehr.

Womit Gmundens Stärken augenscheinlich sind, Kapfenberg am Rebound und in der Offensive nachbessern muss, um erneut den Ausgleich zu schaffen.

Mike Coffin, Head Coach der bulls: „In den bisherigen drei Spielen ist es uns über weite Strecken nicht gelungen, unser Potential abzurufen. Das muss jetzt vorbei sein. Am Mittwoch werden wir anders auftreten.“

Bogic Vujosevic, Spieler der bulls: „Uns ist bewusst, dass wir uns zuletzt nicht so präsentiert haben, wie man es von uns kennt. Gmunden spielt mit vollem Einsatz, wirft alles in die Spiele. Wir werden uns unserer Stärken besinnen und am Mittwoch ein anderes Gesicht zeigen.“

 

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