Play off Start geglückt – ece bulls in Vorbereitung auf Spiel 2 der Semifinal-Serie!

Nach dem geglückten Play-off Auftakt liegt der volle Fokus der Bullen bereits auf dem nächsten Spiel, schon am Mittwoch geht es weiter – die Vienna gastiert ein zweites Mal in der Walfersamhalle Kapfenberg.

In den play offs wollen wir allen Fans auch in unserer Berichterstattung mehr Details und den ein oder anderen Blick hinter die Kulissen bieten:

Vorab ein Rückblick auf das erste Spiel:

Die ece bulls Kapfenberg präsentierten sich vor allem zu Beginn des Spieles glänzend vorbereitet – jeder Spielzug sitzt, mit intensiver Defensive lässt man den Gästen aus Wien kaum Luft – dazu fallen ab dem Start auch die Würfe, kein Wunder, dass nach den ersten 10 Minuten ein überzeugendes 32:13 von der Anzeigetafel leuchtet. Bogic Vujosevic und Kareem Jamar beweisen wieder einmal, warum sie zum Allerbesten gehören, was die ABL zu bieten hat. Kareem mit konzentrierter Defense gegen Stjepan Stazic, den noch immer besten Scorer der Liga, Bogic wie man ihn kennt mit hohem Tempo und brandgefährlichen Alleingängen. Vienna versucht immer wieder ihn mit offenen Würfen aus dem Rhythmus zu bringen – er antwortet mit 4 von 4 aus der Mitteldistanz.
Ein Kapitel für sich ist (wie immer) Brian Oliver – diesmal wieder als Genie von jenseits der Dreipunktlinie – 3 von 3 finden zu Start des Spiels den Weg in den Korb.
Die Routiniers der Vienna erfangen sich im zweiten Spielabschnitt und finden zurück ins Spiel – der zweitbeste Scorer der Liga, der 2.10m Mann Jiri Hubalek, schließt fehlerlos ab, unterstützt vom ehemaligen Bullen Reger Dowell, der bis zur Pause ohne Fehlwurf bleibt. Beide Akteure sind allerdings bis zum Pausenpfiff schon mit 3 Fouls belastet.
Bei den Bullen versenkt Tobias Schrittwieser zwei Dreipunkter und überzeugt wie schon seit langem durch fehlerloses Spiel, knallharte Defensive und taktische Disziplin.
Mit einer konsequenten und mannschaftlich geschlossenen Leistung können die Heimischen auch den „Ausfall“ von Nationalcenter Jozo Rados, der früh mit 4 Fouls belastet schwer ins Spiel findet, kompensieren und gehen mit einer 57:36-Führung in die Pause.
Viertel 3 ist das Viertel der Gäste, das Quartett Stazic, Hubalek, Dowell und Jason Detrick beweist, warum man in der zweiten Saisonhälfte zu den Top Teams der ABL gehört – ruhig und clever, mit hoher Treffsicherheit geht der Abschnitt mit 20:23 an die Vienna.
Im letzten Abschnitt zeigt die clevere Wechselstrategie von Coach Coffin Wirkung – die ece bulls finden immer ein Antwort, sind frischer und mit mehr Optionen ausgestattet. Auch wenn die Vienna noch das ein oder andere Mal in „Schlagdistanz“ kommt, sind die Kapfenberger am Ende doch die an diesem Abend bessere Mannschaft und gewinnen klar mit 97:72.

Getting ready for game 2:

1:0 – nicht mehr und nicht weniger, nach 1000 Spielen in der ABL ist man im Lager der Bullen erfahren genug um zu wissen, dass es nicht mehr war als ein erster wichtiger Schritt in Richtung Finale.
Auch am Mittwoch wird es wieder ganz wichtig sein, gut in das Spiel zu starten und defensiv noch besser zu agieren, denn zu gefährlich sind die scorer der Vienna!
Vor allem Hubalek bereitete den Heimischen doch einiges an Kopfweh – der bewegliche 2.10 Mann konnte immer wieder aus der Mitteldistanz reüssieren, hier gilt es für die inside Spieler der bulls einen Zahn zuzulegen und unnötige Fouls zu vermeiden.
Auch das Duell Vujosevic – Dowell kann man wieder mit Spannung erwarten, zu leicht konnte der US guard der Wiener das ein oder andere Mal Richtung Korb penetrieren.
Wer Stjepan Stazic kennt weiß, mit welcher Intention er ins Spiel 2 starten wird – der nimmermüde Schlüsselspieler wird auch am Mittwoch wieder alles versuchen, um die Vienna zum Ausgleich zu werfen.

Im Lager der ece bulls läuft und lief die Vorbereitung auf das zweite Semifinale präzise, ruhig und professionell.
Die Verletzung von Brian Oliver, der mit 21 Punkten (6 von 8 Dreipunkter) maßgeblich zum Sieg beitrug, stellte sich als nicht so schlimm heraus, er wird genauso vollfit wie alle anderen in das zweite Spiel starten.
Den Tag nach dem Spiel nutzten Coach Coffin und sein Team um die notwendigen kleinen taktischen Adaptierungen durchzunehmen, beziehungsweise optimal zu regenerieren. Ein kurzes Krafttraining, Wurfserien und Video standen am Programm.

Ganz besonders wichtig wird es natürlich wieder, dass es die Fans der bulls wie in Spiel 1 schaffen, für die nötige Stimmung zu sorgen. Wenn man weiß wie wichtig es ist, gegen Vienna früh einen Rhythmus zu finden, dann weiß man auch, wie wichtig diese Unterstützung ist!

Let’s go bulls!