An die Spitze

An der Spitze (1996-2001) 
An der Spitze" beschreibt eine Zeit, in der sportliche Höchstleistungen und die Optimierung des gesamten Clubs im Vordergrund standen. Man hat versucht junge,österreichische Talente einzubauen und die Entwicklung des Vereins mit 3 österreichischen Meistertiteln hintereinander gibt den Superfund Bulls Kapfenberg Recht...
 
EU-Spieler und Stolpersteine
In der Saison 1996/97 beginnt eine neue Epoche- eine Epoche der großen Erfolge und Spitzenplatzierungen. 1996 eine weitere gravierende Veränderung im Basketball: alle Bürger aus dem Raum der EU sind gleichgestellt, das bedeutet im Sport, dass die alte Legionärsbeschränkung nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Damit setzt ein großer Run der Vereine auf Spieler mit EU-Pässen ein. 
Für die Bundesligamannschaft folgt in dieser Saison die erste knappe Niederlage in einem entscheidenden Spiel, der Einzug ins Cupfinale wird leichtfertig vergeben und tags darauf wird Stolperstein Möllersdorf Cupsieger.
Oberwart ist Gegner im Meisterschaftssemifinale, die Burgenländer können sich jedoch mit 2:0 durchsetzen. 
Kapfenberg sichert dich die Bronzemedaille und somit 1997 den 3. Platz in der österreichischen Bundesliga.
 
Erstmals im Endspiel
Im Sommer 1997 beginnt wiederum eine neue Ära. Mit der Firma Montan wird ein neuer Hauptsponsor gefunden. Montangeschäftsführer Karl Thaller wird der erste Präsident der Basket Bears. 
Erstmals in der Vereinsgeschichte wird in dieser Saison gegen die ungarische Mannschaft Szekesfehervar der Aufstieg in die Hauptrunde des Korac-Cup geschafft. Es warten europäische Spitzenteams. 
In der Meisterschaft scheinen die Bears beflügelt und gewinnen im Grunddurchgang 14 von 18 Spielen. Am Ende bleibt 1998 aber wieder Platz 3. Gegen den späteren Meister St. Pölten zieht Kapfenberg im Semifinale den Kürzeren.
Gemischte Gefühle dann in der Saison 1998/99: Im Cupsemifinale gibt es eine denkwürdige Niederlage gegen Oberwart. Mit der Schlusssirene erzielte Kenya Capers den Siegeskorb für die Burgenländer aus unmöglicher Position.
 
Saisonhöhepunkt ist die Finalserie gegen St. Pölten. Erstmals steht Kapfenberg im Endspiel – die Serie geht best-of-seven. Auch diesmal ziehen die Bears den Kürzeren: Platz 2.
 
Bears auf Talentsuche
In der Saison 1999/2000 versucht man auf Bearsseite zu den Wurzeln zurückzufinden und vermehrt junge Spieler zu forcieren. Armin Woschank, Aco Djuric und Samuel Knabl kommen nach Kapfenberg.
       
Erstes Highlight im neuen Jahrtausend ist das Cup-Final-Four Ende Jänner 2000. Die Bears sichern sich den Finaleinzug nach einem hart umkämpften Sieg gegen Mattersburg, für den ersten Titel in der Vereinsgeschichte reicht es aber trotzdem wieder nicht. Traiskirchen gewinnt mit 87:66.
 
In der Bundesliga scheint es aber besser zu laufen. Im Semifinale verlassen die Bears gegen Fürstenfeld sensationell als Sieger das Parkett. Die Finalserie gegen Traiskirchen wird erstmals live auf TW1 übertragen. Dennoch heißt es „bitte warten“. Traiskirchen wird Meister, für die Kapfenberger ist es der 2. Vizemeistertitel en suite.
 
In Kapfenberg hat man nun genug von den zweiten Plätzen, auch die Bears möchten ganz oben am Podest stehen. Ab der Saison 2000/2001 wird sich vieles ändern...