Die Meisterjahre

Die Meisterjahre (2001-2004)
 
Die Bears Kapfenberg haben ihr großes Ziel erreicht: 2001 wandert zum ersten Mal der heißersehnte Meisterpokal nach Kapfenberg. Der Höhenflug des regierenden Meisters hält an, in Kapfenberg schreibt man wieder Geschichte...
 
Der große Traum geht in Erfüllung
Die erste Entscheidung 2001 ist wiederum das Cup-Final-Four. Eine der bittersten Niederlagen der Vereinsgeschichte folgt. Im Endspiel gegen Traiskirchen führen die Bears schon mit 22 Punkten, gerade Ex-Spieler Sean Allen spielt auf der Seite der Niederösterreicher entfesselt und besiegelt die erneute Niederlage für die Bären. Die volle Konzentration des Teams rund um Michael Schrittwieser ruht nun auf der Meisterschaft.
 
Im Semifinale liefern sich die Bears ein packendes Duell mit den Basket Clubs of Vienna. Und die drauffolgende Finalserie gegen Kärnten ist das absolute Highlight. Fünf spannende Spiele reißen tausende Fans in den Hallen und vor den TV-Schirmen mit. Und endlich ist es soweit.
 
Die Basket Bears Kapfenberg sind Meister 2001, 25 Jahre nach der Gründung steht der Verein an der Spitze des österreichischen Basketballsports. Einer ist aber nicht genug.
 
          
Hitchcock führt Regie
In den beiden darauffolgenden Jahren gelingt den Bears Kapfenberg das Unglaubliche. In den Finals 2002 ist der Gegner Fürstenfeld, der Erzrivale aus der Steiermark. Im fünften Spiel soll die Entscheidung um den heißbegehrten Titel fallen. Und wieder wird österreichische Geschichte geschrieben. Die Bears bezwingen nach zweifacher Overtime die Panthers in der Stadthalle von Fürstenfeld denkbar knapp - der 2. Meistertitel kommt nach Kapfenberg.
 
                
2003 - Championscup und Threepeat
Die Saison 2002/2003 beginnt gleich mit einer Überraschung für die Fans: Michael Schrittwieser legt sein Traineramt zurück und wird sportlicher Leiter der Bears. In seine großen Fußstapfen tritt Toni Vujanic, der die Bears gleich zu Beginn zum Supercupsieg führt. Im Herbst verläßt Vujanic aus familiären Gründen den Club, für den regierenden österreichischen Meister geht es aber Schlag auf Schlag weiter.
 
Denn zum ersten Mal spielen die Bären im Champions-Cup, wo sie gegen europäische Topteams wie Telekom Lissabon oder Strassbourg eindrucksvolle Leistungen zeigen. Der neue Mann auf der Trainerbank heißt Stefan Koch. Der Deutsche war unter anderem für den deutschen Bundesligisten Opel Skyliners Frankfurt tätig.
 
Der heißersehnte Cuptitel bleibt den Steirern abermals verwehrt, Gmunden boxte die Kapfenberger im Semifinale aus dem Bewerb und wird später österreichischer Cupsieger. Die Revanche glückt dann im Endspiel der Bundesliga.
 
Gmunden führt in der best-of-five-Serie bereits mit 2:0, alles scheint verloren, als die Kapfenberger Vereinsführung reagiert. Coach Stefan Koch muss das Feld räumen, statt ihm zieht Michael Schrittwieser in der letzten Phase der Meisterschaft wieder die Fäden von der Bank. Das unglaubliche Kunststück gelingt, die Bears schreiben Geschichte: Die Steirer können den 0:2 Rückstand noch umdrehen, erstmalig in der Geschichte des österreichischen Basketballs, und besiegen die Swans aus Gmunden im 5. Finalspiel. Der 3. Meistertitel en suite geht nach Kapfenberg.